Nach 2014, dem Jahr ihres 150. Geburtstages, sind 2015 und 2016 die Anzahl der Veranstaltungen zu Ricarda Huch deutlich weniger geworden. „Leider“ meinen die heutigen Verehrer der damals berühmten Schriftstellerin und Historikerin.

Im diesem Jahr (2017) müsste Zahl der Veranstaltungen wieder zunehmen, weil sich ihr 70. Todestag jährt und durch das Jubiläumsjahr „500 Jahre Reformation“ es genügende Anlässe gibt, sich an Ricarda Huch und ihre religionsgeprägten Werke zu erinnern. Sie hat Bücher zu Martin Luther und zur Heiligen Schrift verfasst, die Sie hier im Portal unter der Überschrift „Ihre Veröffentlichungen“ finden können.

Wenn Sie von Ricarda Huch-Veranstaltungen in diesem Jahr Kenntnis haben, schreiben Sie bitte eine E-Mail an den Betreiber des Ricarda Huch-Portals.

Marbach: Sonderausstellung „Die Familie. Ein Archiv“ zu Ricarda Huch und zu anderen Literaturschaffenden

Zeit: Donnerstag, 21.09.2017, bis Sonntag, 18.02.2018
Ort: Literaturmuseum der Moderne (Deutsches Literaturarchiv Marbach),
Schillerhöhe 8-10, 71672 Marbach am Neckar

Veranstalter: Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel (MWW)

Erläuterung:
Im Verbund mit der Klassik Stiftung Weimar und die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel werden 2017 bis 2018 zeitversetzt drei Ausstellungen gezeigt, von denen diese laut Ankündigung im Flyer auch etwas zu Ricarda Huch zeigen wird. Es geht hier um „Die Familie“ als eine besondere soziale Formation im Zentrum der Aufmerksamkeit, die in ihrer speziellen Gestalt der Gelehrtenfamilie sinnbildlich ist für die Ambition, kulturelles Erbe weiterzugeben. Alle drei Ausstellungen wollen zeigen, in welcher Weise innovative Forschung über die Grenzen von Institutionen und Epochen hinweg unseren gewohnten Blick auf Dinge und Zeiten in eine neue Richtung lenken kann
Da diese Ausstellungen mit sehr unterschiedlichen Themenschwerpunkten, nämlich in Wolfenbüttel “ Luthermania. Ansichten einer Kultfigur“ und in Weimar „Du bist Faust. Goethes Drama in der Kunst“, gezeigt werden, ist es bei näheren Interesse sinnvoll, dass Sie folgenden Link zu benutzen:
www.mww-forschung.de/